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DAS RIEWESKLÜÜSS - REZEPT
Es war ein Zufall, dass wir uns RIEWESKLÜÜSS nannten. Bei der ursprünglichen Namenssuche kamen wir auf die verschiedensten Ideen, bis ein Mitglied der Gruppe aussprach: "Da können wir uns auch direkt die RIEWESKLÜÜSS nennen!" Wir taten es und da niemand wusste, wie man dieses Wort schreibt, erfanden wir die aktuelle Schreibweise RIEWESKLÜÜSS.
Der Name RIEWESKLÜÜSS - geriebene Klöße - stammt eigentlich von einem Westerwälder Kartoffelgericht, dass für viele längst in Vergessenheit geraten ist. Deshalb wollen wir hier das Rezept nach Liselotte Kessler, Bad Marienberg vorstellen:
Für 2 – 3 Personen nimmt man 10 dicke Kartoffeln. Zunächst reibt man davon 5 rohe Kartoffeln und drückt sie anschließend durch ein Tuch, bis die Masse trocken ist. Die übrigen 5 Kartoffeln werden gekocht und dann durch eine Mühle gedreht oder gestampft. Dieser Teig wird nun mit etwas Salz gewürzt und gemischt. Sollte er zu flüssig sein, kann man ihn mit etwas Mehl binden. Die Riewesklüüss werden dann zu kleinen Bällchen geformt (ca. 3 cm) und in einem Topf mit leicht gesalzenem Wasser aufgekocht. Anschließend müssen sie bei schwacher Hitze noch etwas ziehen, bis sie gar sind.
Nachdem sie abgekühlt sind, werden in einer Pfanne Speck und Zwiebeln angebraten und die Riewesklüüss hinzugegeben. Wenn sie schön braun und knusprig sind, werden sie mit Apfelmuß serviert. Natürlich können sie auch ohne Apfelmuß genossen werden.
Wir wünschen guten Appetit!

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